Folgen des Strukturwandels in Niederbonsfeld

Nachbarschafts-

und

Bürgertreffen

im kath. Gemeindehaus St. Engelbert

 

Der Kultur- und Bürgerverein Hattingen-Niederbonsfeld e.V. lädt zu einem Gedankenaustauch über das Gemeinwesen
In unserem Ortsteil ein.

Folgen des Strukturwandels in Niederbonsfeld

-Erfahrungen, Erwartungen und Hoffnungen-

Mittwoch den 4. Juli, 19:00 Uhr
im Gemeindehaus St. Engelbert, Kressenberg 2

Eingeladen sind alle Bürger des Ortsteils und die im Ringverein Niederbonsfeld vertretenen Vereine, kirchlichen
Einrichtungen und Bürgergemeinschaften.

 

Geschäftsführung Ulrich Born, Winzermarkstraße 78, 45529 Hattingen
www.niederbonsfeld.de
Bankverbindung: Sparkasse Hattingen IBAN DE84 4305 1040 0000 0792 02

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Erster Mai in Niederbonsfeld

Mit etwa 300 Teilnehmern, darunter auch Bürgermeister Glaser, feierten die Einwohner von Niederbonsfeld und ihre Freunde die Aufstellung eines Maibaums auf dem Winzermarkplatz. Der Kultur- und Bürgerverein hatte, wie schon in den vergangenen 6 Jahren, die organisatorischen Vorbereitungen übernommen und ein buntes Programm für Jung und Alt vorbereitet.

Den Startschuss lieferte um 11.00h ein Quartett von Jagdhornbäsern, die mit ihren Signalen die Teilnehmer erfreuten. Unter ihren Klängen wurde in der Mittagszeit der mit bunten Bändern und darauf vermerkten guten Wünschen geschmückte Maibaum aufgestellt. Bei Maibowle, Bier, Kaffee und Säften waren die gespendeten zahlreichen Kuchen bald verzehrt. Auch die Erbsensuppe fand schnell ihre Freunde, ebenso die Würste vom Grill.

Der Bürgermeister dankte in einer kurzen Ansprache den Organisatoren für die ausgezeichnete Vorbereitung und ihr ehrenamtliches Engagement im Ortsteil. Der Gewinn aus dieser Veranstaltung wird wieder in die Pflege und weitere Verschönerung des Winzermarkplatzes verwendet.

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Maibaum 2018

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

An die Mitglieder des
Kultur- und Bürgervereins Hattingen-Niederbonsfeld e. V.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Donnerstag, den 8. März 2018, 19:00 Uhr; Gaststätte Silva, Kohlenstr. 430

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder,

am 8. März findet um 19:00 Uhr die Jahreshauptversammlung 2018 statt.  Wir laden Sie hierzu herzlich ein und bitten auch diesmal wieder um rege Teilnahme. Es gibt wie immer viel zu berichten und zu besprechen. Besonderes Interesse dürfte auch der Besuch des Hattinger Heimatforschers Harri Petras finden.

Nachstehend die Tagesordnung:

  • Begrüßung, Totengedenken
  • Protokoll der Jahreshauptversammlung 2017 (kein vollständiges Verlesen!
    s.
    Tischvorlage)
  • Jahresbericht des geschäftsführenden Vorstandes
  • Jahresrechnung 2017  
  • Prüfungsbericht und Entlastung des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer (optional)
  • Haushaltsvoranschlag (Ausgabenplanung 2018)
  • Erläuterungen zum Terminkalender für das Jahr 2018
  • Beschlussfassung über Mitgliederanträge
    Wir bitten Sie, Anträge bzw. weitere von Ihnen gewünschte Tagesordnungspunkte bis spätestens drei Tage vor der Hauptversammlung schriftlich an den Verein zu richten.
  • Verschiedenes
    (Ortsteilprobleme, Bürgeranliegen, Ringvereinsvorsitz, Patenschaft Winzermarkplatz u.a.)

Im Anschluss an das offizielle Programm wird Herr Petras mit Bildern und Erzählungen einen Rückblick auf die Entwicklung unseres Ortsteils werfen.

Alexander Hirschmann                                                                                                     Ulrich Born
1. Vorsitzender                                                                                                             Geschäftsführer

Anlagen: Terminkalender 2018, Einladung heimatkundlicher Tagesausflug am 17.06.2018

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Reisebericht in den Harz – KuB (Okt. 2017)

Fotos der Reise finden Sie hier …..

Vom 01. bis zum 03.10.2017 führte der Kultur- und Bürgerverein Hattingen – Niederbonsfeld e.V. seine 10. Reise durch, die diesmal nicht in eine Weingegend, sondern in den Harz führte. An der Reise nahmen 21 Mitglieder und Freunde des Vereins teil.

Am 01. Oktober morgens gegen 07 h konnten die Menschen am Winzermarkplatz folgendes Schauspiel bewundern: Vom Grenzberg kam aus der Spitzkehre beim Anwesen Sümmermann ein Reisebus rückwärts den Grenzberg herunter. Einige Meter hinter dem Bus sprang ein älterer Herr hin und her. Er versuchte den Fahrer vor Hindernissen zu warnen.

Es war der Reisebus, mit dem wir die Fahrt in den Harz beginnen wollten. Sein Fahrer hatte dem NAVI vertraut und war nicht am Winzermarkplatz stehen geblieben, sondern dem Hinweis „Grenzberg“ gefolgt. Er kam ohne Schaden wieder unten an und konnte die Teilnehmer aufnehmen. Der Tag versprach, schön zu werden, so dass man durchs Hügelland und Wuppertal-Nord auf die A 1 Richtung Bremen fuhr. Am Kreuz Dortmund-Unna bog die Gesellschaft nach Kassel ab und erreichte nach 2 ½ stündiger Fahrt die A7. Auch diese Autobahn war staufrei, so dass man zügig voran kam. Natürlich suchten die Teilnehmer nach dem Brocken, der spätestens bei Seesen rechter Hand zum Vorschein kommen sollte. Aber er blieb hinter Wolken Verborgen. An der Abfahrt „Ruden-Harz“ bog der Fahrer nach rechts auf die B 82 ab, auf der die Reise gegen 11.30 h in Goslar ihr erstes Ziel erreichte. In einer Gasse, die um den Marktplatz herumführte, konnten die Teilnehmer den Bus verlassen und zu Fuß das alte Gasthaus „die Butterhanne in Goslar“ erreichen. Dort war das Mittagsmahl für uns bereitet. Unterwegs hatten sich die Teilnehmer bereits für eines der angebotenen Gerichte – Harzer Forelle „Müllerin Art“ mit Beilagen oder Blaubeer-Schmandschnitzel mit Beilagen – entschieden. Das fast 500 Jahre alte historische Wirtshaus befindet sich in einem Fachwerkhaus direkt gegenüber der Marktkirche und war sehr gut besucht. Vor dem 15. Jh. hatte es den Filzhutmachern als Gildehaus gedient. Frisch gestärkt begann um 14.00 h der Stadtrundgang, der das um 15.00 h beginnende Figuren- und Glockenspiel enthielt. Es war 1968 aus Anlass des 1000jährigen Bestehens des Bergbaus im Rammelsberg gestiftet worden. Goslar hat eine sehenswerte gut erhaltene Altstadt, die im zweiten Weltkrieg von Zerstörungen weitgehend verschont blieb. Am Marktplatz, der sich in drei kleinere Teilplätze gliedert, liegen das Rathaus, das Gildehaus der Fernhandelskaufleute mit barocken Kaiserfiguren (heute das Hotel Kaiserworth), die Marktkirche St. Cosmas und Damian, mit deren Bau 1150 begonnen wurde und viele weiter bedeutende Bauten. Vom 11. bis 13. Jh. war Goslar eine wichtige Kaiserpfalz. Seit 1992 gehört Goslar zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Rundgang endete nach 2 ½ Stunden am Außenbereich der zwischen 1030 und 1050 errichteten Kaiserpfalz.

Dort wartete der Bus auf die Teilnehmer. Er brachte uns nach einer Irrfahrt schließlich zu unserem Hotel „Der Achtermann“. Oh Schreck! Der Zugang zum Hotel bestand aus einer 18stufigen Außentreppe. Natürlich gab es auch einen barrierefreien Zugang, aber der war nicht ausgeschildert. Das Bauwerk ist eine zum Hotel ausgebaute Wehranlage der alten Goslarer Stadtbefestigung. Nachdem alle Zimmer bezogen waren und je nach Bedarf ausgeruht werden konnte, bekamen wir unser Abendessen. Es wurde in der Kaisernische, einem Nebenraum des Restaurants serviert. So war die Gruppe unter sich und man konnte sich ungestört unterhalten. Gegen 22.00 h zogen sich die Teilnehmer zur Nachtruhe zurück.

Mit einem ausgedehnten Frühstück begann der zweite Tag. Der Plan sah vor, von Wernigerode, das etwa 35 km östlich von Goslar liegt, aus mit der Brockenbahn auf den Brocken zu fahren. Das Wetter war bewölkt und es wehte ein starker Wind. Der Brocken war auch heute nicht zu Gesicht zu bekommen, aber die Teilnehmer trösteten sich mit dem Gedanken, der Wind könne die Wolken schon noch vertreiben. Pünktlich in Wernigerode angekommen, mussten sich die Harzfahrer noch fast eine Stunde gedulden, bis sie den Zug zum Brocken besteigen konnten. Eng ging´s her in den alten, aus den 40er Jahren stammenden Waggons mit Holzbänken. Die Fenster konnten mit original DDR- Lederriemen auf- und zugemacht werden, blieben aber wegen der Feuchtigkeit im Abteil ständig beschlagen. An beiden Enden der Wagen gab es offene Plattformen, die auch während der Fahrt genutzt werden konnten. Als alle Fahrkarten verteilt waren, signalisierte ein Pfiff von der Dampflok, dass die Fahrt beginnen sollte. Der Zug rollte zunächst wie eine Straßenbahn durch Wernigerode und hielt auch an verschiedenen Punkten, z. B. in Hasserode, wo das berühmte Hasseröder Bier gebraut wird. In DREI ANNEN – HOHNE wurde eine Pause eingelegt, um Brauchwasser für die Dampflok nachzutanken und den Bahnfahrern die Gelegenheit zu geben, das Dampfross zu bestaunen. Von da an begann die eigentliche Auffahrt zum Brocken. Die kurven- und kehrenreiche Strecke gab genügend Gelegenheit, die fauchende Lokomotive in Aktion zu sehen. Die Landschaft, durch die gefahren wurde, erlaubte nur wenige Ausblicke, weil die Strecke durch bewaldetes Gebiet führte. Schließlich erreichte der Zug den Brocken. Nebel dass man kaum den Fußboden vor sich erkennen konnte. Dazu ein Sturm, der einem fast den Atem nahm. Die ersten nahmen sofort den Weg zum Brockenwirt am Bahnhof, ein paar Unentwegte nahmen der beschwerlichen Weg zum Brockenhaus auf sich. Da man sich draußen kaum aufhalten konnte, waren alle Verpflegungsstationen brechend voll. Im Touristensaal des Brockenhauses kann man an einer langen Theke entlang gehen und Speisen auswählen.

Zur angegebenen Zeit trafen sich alle wieder am Bahnhof. Die Rückfahrt führte nur bis Drei Annen – Hohne, wo der Bus auf uns wartete, um uns nach Quedlinburg zu bringen. Dort erwartete die Teilnehmer bereits ein Führer, der uns durch die Altstadt begleitete. Das Wetter klarte auf, so dass die Stadtführung teils bei Sonnenschein durchgeführt werden konnte.
Dank seiner aus dem Mittelalter fast unversehrt erhaltenen Stadtstruktur und seiner geschichtlichen Bedeutung gehört Quedlinburg seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Quedlinburg hat zwei Zentren: das Schloss mit der Stiftskirche und den Marktplatz mit dem Rathaus und dem Roland.

Bedeutung erlangte Quedlinburg, als es im 10. Jahrhundert die Königspfalz wurde, in der die ottonischen Herrscher das Osterfest feierten. Nach dem Tod Heinrichs I. ließ sich seine Witwe, Königin Mathilde, von Heinrichs Sohn und Nachfolger Otto I. die Gründung eines Damenstiftes mit der Aufgabe der Totenmemorie bestätigen. Dreißig Jahre lang stand sie ihrer Stiftsgründung selbst als Leiterin vor, ohne Äbtissin geworden zu sein. Otto III. verlieh 994 dem Stift das Markt-, Münz- und Zollrecht, noch unter dem Vorstand seiner Tante, der Äbtissin Mathilde. Damit war eine wichtige Bedingung für die weitere städtische Entwicklung Quedlinburgs geschaffen.

In den folgenden vier Jahrhunderten nahm Quedlinburg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Wie in anderen Städten (Braunschweig, Halberstadt) der Region waren das Gewandschneider- und das Kaufmannswesen besonders intensiv. Um 1330 wurde die Altstadt mit der im 12. Jahrhundert gegründeten Neustadt belehnt, die fortan immer geschlossen als Stadt Quedlinburg agierten. Die Stadt erlangte größere Unabhängigkeit von der Stadtherrin, der Äbtissin des Damenstiftes, und durfte in der Folge ihre Verteidigungsanlagen massiv ausbauen. Sichtbares Zeichen ist das Rathaus. Das unter Denkmalschutz stehende zweigeschossige gotische Gebäude ist eines der ältesten Rathäuser in Mitteldeutschland und geht in seinem Kern bis auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück. Dahinter erhebt sich die Marktkirche St. Benedikti. Die Wanderung durch die Altstadt führte zum Ständerbau, einem Fachwerkgebäude, bei dem die das Dach tragenden senkrechten Balken auch die horizontalen Deckenbalken tragen. Dann gelangten die Teilnehmer zur L. Feininger Galerie, in der eine in Europa einmalige Sammlung von Graphiken dieses bedeutenden Vertreters der klassischen Moderne ausgestellt ist. Natürlich war der zweistündige Aufenthalt für die Fülle von sehenswerten Gebäuden und Anlagen viel zu kurz, doch der Eindruck war unvergesslich.
Nach einstündiger Fahrt erreichte die Gruppe wieder das Hotel in Goslar, wo ein Vesperteller auf uns wartete. Er wurde wieder in der Kaisernische eingenommen und war so reichhaltig, dass gut doppelt so viele Teilnehmer davon satt geworden wären.

Der dritte Reisetag war der Rückreise gewidmet. Er wurde durch einen Aufenthalt in Hann.-Münden unterbrochen. In Hann. Münden befindet sich der Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Deshalb wird die Stadt auch „Drei-Flüsse-Stadt“ genannt. Bekannt ist die Stadt außerdem durch die Grabstätte des deutschen Handwerkschirurgen und Starstechers Johann Andreas Eisenbarth („Doktor Eisenbarth“), der 1727 verstarb, als er in Münden Station machte.

Im Zentrum des Stadtkerns befindet sich das Rathaus, dessen Kern ein gotischer Saalbau aus dem 14. Jahrhundert bildet. In den Jahren 1603 bis 1618 wurde das Gebäude durch den Lemgoer Baumeister Georg Crossmann umgebaut und erhielt seine bis heute erhaltene Schmuckfassade. Vom Mittelalter bis heute diente das Gebäude als Sitz von Stadtrat und der Stadtverwaltung. An der nördlichen Fassade befindet sich ein Glockenspiel, welches täglich um 12:00, 15:00 und 17:00 Uhr einen Figurenumlauf mit Szenen aus dem Leben des Handwerkschirurgen Doktor Eisenbarth (1663 bis 1727) zeigt. Ein heftiger Regenschauer, der bei unserer Ankunft niederging, beschädigte den Figurenumlauf, so dass nur das Glockenspiel bewundert werden konnte. Das Mittagessen war im Ratsbrauhaus, das im Keller des Rathauses untergebracht ist, als Büffet angerichtet. Es bestand wegen des Tages der deutschen Einheit aus Spezialitäten aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Der sonnige Nachmittag lud zu einem ausgedehnten Spaziergang in die wunderschöne Altstadt mit Fachwerkbauten und zum Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser ein. Als zum vereinbarten Zeitpunkt alle wieder im Bus versammelt waren, begann es wieder zu regnen. Die über die A 7, die A 44 und die A 1 verlaufende Rückfahrt verlief ohne Stau und andere Hindernisse, so dass alle gesund und munter wieder am Winzermarkplatz ankamen. Alle bedankten sich beim Fahrer und beim Reiseleiter für die gelungene und ereignisreiche Reise.

Hattingen im Oktober 2017
Claus Gareis

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